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Freitag, 20. Dezember 2013
Vertrautheit

Vertrautheit ist, wenn man nach einer sehr langen Zeit wieder (irgendwo) zurückkehrt und man sich sofort wieder auskennt und viele Dinge einem in Erinnerung geblieben sind.

Genau so verhält es sich auch hier nach 2 Jahren Abstinenz. Mein erster Blick galt der Startseite hier und ich durfte erfreut feststellen, dass doch einige Blogs, die ich damals gerne las, immer noch existieren und aktiv sind. Viele Blogs habe ich aus den Augen verloren, weil ich selbst das Interesse am Bloggen verloren habe. Seit einiger Zeit ist es zurückgekehrt. Somit werde ich auch meinen Feed-Reader wieder neu bestücken, auch wenn uns Google weismachen möchte, dass Feedreaden tot ist (#GoogleReader).

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posted on Freitag, 20. Dezember 2013, 01:45



Mittwoch, 3. August 2011
Gedanken zur Nacht

Das Schöne hier zu bloggen liegt darin, dass man nicht befürchten muss kommentiert zu werden.

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posted on Mittwoch, 3. August 2011, 22:47



Montag, 30. März 2009
Wert des Jobs

Wer mich persönlich kennt oder meinen Hauptblog schon länger liest, der weiß, dass ich vor längerer Zeit von den mafiösen Strukturen der Assekuranz zurück in die Strukturen der Mafo gewechselt bin, etwas, dass ich damals studiert habe und meine Diplomarbeit darüber schrub.

Nach vier Jahren Assekuranz hatte ich die Schnauze gestrichen voll, ist es doch eine verlogenen Branche durch und durch, ganz wenige Unternehmen einmal ausgenommen. Der einzig positive Aspekt war zu dieser Zeit das Einkommen und verdammt nochmal, ich habe in diesen vier Jahren verdammt gut verdient. Irgendwann war jedoch der Punkt erreicht, an dem ich merkte, dass mir dieser Job keinen Spaß macht und da kam es gelegen, als mich ein guter Freund ansprach, ob ich ihm nicht in der Marktforschung unterstützen könnte. Ich sagte zu, obwohl es nur eine freiberufliche Tätigkeit sei, Projektbetreuung auf Honorarbasis, jedoch etwas, was mir Spaß macht, finanziell aber ein großer Einschnitt ist, sprich, weit weniger als die Hälfe meines vorherigen Jobs verdiene.

Daraus resultiert meine Frage, was ist einem ein Job wert, sofern man vor der Entscheidung steht, etwas zu machen, was man ungern tut, dafür jedoch gut verdient oder mit viel weniger auskommen muss, die Arbeit einem jedoch Spaß bereitet?

Seither sind zwei Jahre vergangen und ein weiteres Dilemma stellt sich ein, die Finanzkrise, die spürbar über diese Branche hereinbricht. Unternehmen, denen es schlecht geht, sparen schnell am Werbebudget bzw. Budget für Marktforschung. Aufträge bleiben aus und nun kann es dann schon mal häufiger passieren, dass ich ein, zwei Wochen ohne Beschäftigung und ohne Honorar bin. Irgendwie auch doof.

Fazit: Nun bewerbe ich mich auch wieder parallel auf Stellen, die nicht undedingt mein Traum sind, aber meinen Kühlschrank regelmäßig füllen.

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posted on Montag, 30. März 2009, 09:35



Dienstag, 30. Dezember 2008
Alfred Hitchcock

"Ich finde, die englischen Frauen, die Schwedinnen, die Norddeutschen und die Skandinavierinnen sind interessanter als die romanischen, die Italienerinnen und die Französinnen. Der Sex darf nicht gleich ins Auge stechen. Eine junge Engländerin mag daherkommen wie eine Lehrerin, aber wenn Sie mit ihr in ein Taxi steigen überrascht sie Sie damit, dass sie Ihnen in den Hosenschlitz greift."

Alfred Hitchcock

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posted on Dienstag, 30. Dezember 2008, 08:23



Donnerstag, 27. November 2008
Sie haben Post

"Ihre E-Mail-Adresse ein Leben lang". So oder ähnlich bewarb vor einigen Jahren die Deutsche Post ihren neuen E-Mail-Service "ePost". Für ein Unternehmen, das ein logistisches Schwergewicht ist, normalerweise eine gute Idee, wenn vielleicht auch etwas zu spät. Wie es sich für ein ehemaliges und starres Staatsunternehem gehört, durfte der Kunde seine E-Mail-Adresse nicht frei wählen, sondern wurde einem über die Registrierung zugewiesen. So lautete die E-Mail-Adresse von der Syntax her: Vorname.Nachname@epost.de, in meinem Falle also Res.Bateman@epost.de. Die Müller, Meier und Schulzes in unserem Land erhielten bei Namensgleichheit die allseits geliebten Endungen 1 bis 1000000 zu ihrem Namen. Individualität und Kundenorientierung sieht anders aus.

Somit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Deutsche Post ihren Service mangels Erfolg Ende Februar 2005 einstellte. In einem Schreiben an ihre Kunden kündigte der Betreiber außerdem eine Kooperation mit dem Provider Lycos an, der ePost-Nutzern ein Umzugsangebot unterbreitet. Aktuelle E-Mail-Adressen blieben aber noch bis Ende nächsten Jahres erreichbar, sofern der Anwender zu Lycos wechselt.

Und nun schließt Lycos ebenfalls seine Pforten. "E-Mail-Adressen für ein Leben lang", ein kurzes Leben, dessen Halbwertzeit nicht einmal fünf Jahre beträgt.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der Produkt-Manager von "ePost" ein ehemaligerKommilitone von mir war/ist.

Sie haben (keine) Post (mehr).

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posted on Donnerstag, 27. November 2008, 09:44



Dienstag, 17. Juni 2008
Hooka Hey

Es muss irgendwann Ende der Neunziger gewesen sein, genau kann ich mich nicht mehr an das Jahr erinnern. Aufgrund der Tatsache, dass keine WM oder EM lief, schätze ich '97. Es war die Zeit im Juni, die Klausurenphase stand unmittelbar bevor und die Vorlesungen wurden nur noch besucht, in der Hoffnung, dass die Professoren Tipps oder Eingrenzungen für die anstehenden Prüfungen durchlauten ließen.

Die Sonne lachte und schien warm, der wolkenlose Himmel lud zu einem Ausflug in den nahegelegenen Oetkerpark. Da ich zwischen zwei Vorlesungen reichlich Zeit hatte, machte ich mich mit Tasche und Buch auf.

Es war früher Mittag und trotz des herrlichen Wetters und warmen Temperaturen war der Park wenig besucht. Eine Handvoll anderer Studenten lagen auf Decken im Gras und eine ältere Frau fütterte mir ihrem kleinen Enkel die Enten am Teich, ein paar Menschen spazierten durch die Blütenpracht, unter anderem auch eine Frau aus meiner Straße, die ich bloß vom Sehen und Grüßen kannte. Auf einer leeren Bank mit Blick in die Sonne machte ich es mir bequem, holte mein Buch aus der Tasche, blätterte zur Stelle, an der ich zuletzt aufgehört hatte und nahm den Inhalt wieder auf.

"Ist hier noch frei?" fragte mich ein älterer Herr, den ich zuvor gar nicht wahrgenommen hatte. Ich schaute auf und sah in ein Gesicht, das schätzungsweise Mitte Achtzig war. Der Mann hatte schlohweißes, aber noch volles Haar und seine Augenbrauen waren buschig, unter denen freundliche und warme Augen hervorlugten, gepaart mit einem sympathischen Lächeln. "Aber gerne" antwortete ich und der Mann nahm auf der Bank Platz. "Ich sehe, Sie sind so in das Buch vertieft, darf ich fragen, was Sie da lesen?". Ich zeigte ihm das Buchcover und sagte ihm den Titel "Unterwegs von Jack Kerouac". "Oh, das Buch kenne ich gut" entgegnete mir der freundliche, ältere Herr und seine Augen blitzten ein wenig auf, "ein Buch meiner Generation, wie gefällt es Ihnen?"

So kamen wir ins Gespräch und ich erfuhr, dass er früher Lehrer an einem Gymnasium war, an dem er Deutsch und Geschichte unterrichtete, doch er war seit über zwanzig Jahre pensioniert. Neben diesen Fächern hatte er auch noch Literatur studiert. Seit seine Frau, mit der er über 50 Jahre glücklich verheiratet war, nach längerer Krankheit im letzten Sommer verstarb, fühlte er sich ziemlich einsam. Seine einzige Tochter lebt mit ihrem Mann seit vielen Jahren in Neuseeland, die ihn jedes Jahr Weihnachten einladen. Um sich ein wenig abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen, spaziert er jeden Mittag, nach dem Essen, durch den Oetkerpark.

Das Gespräch war interessant und die Zeit verging wie im Flug, dass ich fast meine Vorlesung verpasst hätte. Ich schaute auf meine Uhr, verabschiedete mich, um noch eine Runde um den Park zu gehen, bevor ich zur Uni zurückkehrte. Auf der anderen Seite des Parks schaute ich zurück zur Bank uns sah den alten Mann, umgeben von zwei Frauen, eine davon meine Nachbarin, die irgendwie komisch mit den Armen ruderten.

Eine Woche später traf ich meine Nachbarin erneut in unserer Straße. "Können Sie sich noch an den älteren Herren im Park erinnern" fragte sie mich. Ich bejahte und sie fuhr fort. "Kurze Zeit nach dem sie weggingen, ist der Mann verstorben, einfach so entschlafen und von uns gegangen". Nun konnte ich mir auch erklären, weshalb die beiden Frauen damals in seiner Gegenwart mit den Armen fuchtelten. Obwohl ich den alten Mann nur einen kurzen Augenblick kennenlernen durfte, ging mir sein Tod doch nahe. Dennoch war ich auch ein wenig erleichtert, hatte er meines Erachtens doch einen ruhigen und angenehmen Tod, sanft in der Sommersonne von uns zu scheiden. Ein schöner Tag zum Sterben - Hooka Hey.

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posted on Dienstag, 17. Juni 2008, 13:18



Montag, 16. Juni 2008
Rücktrittsgesuch

Wenn wir nicht Europameister werden, trete ich als Blogger zurück. In all' meinen Blogs Ämter!

Text by Bateman  (0 Leserbriefe)   Kommentieren  (693)  

posted on Montag, 16. Juni 2008, 23:53



Samstag, 14. Juni 2008
Liebe ist ...

Wer kennt noch die Bilder-Reihe "Liebe ist...", in der auf so einfache und banale Art das Liebesgefühl illustriert wird?

Oder zusammenfassend ausgedrückt: Liebe muss ein verdammt starkes und emotionales Gefühl sein, dass die Sinne dermaßen verklärt und das Gehirn ausschaltet. Wie es lässt es sich sonst erklären, das manche Menschen mit unglaublich hässlichen Mensch Sex haben und mit ihnen die Rest ihres Lebens verbringen möchten?

And don't call me oberflächlich!

Text by Bateman  (0 Leserbriefe)   Kommentieren  (619)  

posted on Samstag, 14. Juni 2008, 16:51



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